Behandlungsablauf

Vor Beginn der Behandlung führe ich eine ausführliche homöopathische Anamnese durch. 

Das bedeutet, dass Sie Zeit und Ruhe haben, mir alles zu erzählen, was im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden wichtig ist. Wann sind die Symptome zum ersten Mal aufgetreten? Welche Symptome zeigen sich und wodurch lassen sich diese beeinflussen? Wird der Husten z.B. immer an der kalten Luft besser? Oder tritt er nur im Liegen auf? Bei einer homöopathischen Behandlung kommt es auf die Details an, Sie werden lernen, sich und Ihren Körper genau zu beobachten und erleichtern mir dadurch die Wahl des für Sie passenden homöopathischen Mittels.

Bitte planen Sie für die Erstanamnese 2-3 Stunden ein. Bringen Sie zum Termin auch gerne alle Unterlagen mit, die Ihnen Ihr Hausarzt oder das Krankenhaus überlassen haben, also Diagnosen, Blutuntersuchungen, OP-Berichte usw. Dadurch bekomme ich direkt einen guten Einblick in Ihre Krankenhistorie und weiß, welche Untersuchungen kürzlich durchgeführt wurden oder wie Ihre Erkrankung bisher verlaufen ist. Je nach Beschwerde werde ich Sie ebenfalls körperlich untersuchen oder labortechnische Untersuchungsmethoden mit Ihnen besprechen, die sinnvoll wären.

Nach dem Termin mit Ihnen beginnt dann meine eigentliche Arbeit. Ich begebe mich an Ihre Fallanalyse und erarbeite das homöopathische Mittel, das am ähnlichsten zu Ihren Beschwerden ist und somit am besten zur Gesamtheit Ihrer Symptome passt. Bitte lesen Sie hier nach, wie ich homöopathisch arbeite. Vielleicht unterscheidet sich meine Arbeitsweise ein wenig von der Ihres vorherigen Homöopathen?

Sie bekommen dann Ihr homöopathisches Mittel und ich erkläre Ihnen selbstverständlich die genaue Einnahme und Dosierung. Während der Einnahme des Mittels bleibe ich in engem Kontakt mit Ihnen, um eventuelle Komplikationen, wie z.B. eine homöopathische Erstverschlimmerung, auffangen zu können. Wenn Sie bei mir in laufender Behandlung sind, erhalten Sie auch meine Handy-Nummer, unter der Sie mich im Notfall auch außerhalb der Sprechzeiten erreichen können.

Die Folgekonsultationen gestalten sich individuell verschieden und werden Ihrem persönlichen Bedarf angepasst. Am Anfang der Behandlung werden wir wahrscheinlich des Öfteren telefonieren, um zu überprüfen, ob das Mittel gut „läuft“. Später ist es meist so, dass sich Termine im 4-wöchigen Abstand bewährt haben, sollte sich aber zwischenzeitlich etwas verändern, können Sie sich jederzeit bei mir melden.

Bei chronischen Erkrankungen, deren Heilung dementsprechend längere Zeit in Anspruch nehmen kann, führe ich eine genaue Verlaufskontrolle durch, um zu dokumentieren, wie sich die einzelnen Beschwerden im Laufe der Behandlung verändert haben. Wenn sich z.B. ein Symptom ändert (vorher war das Rheuma immer in der Wärme besser, jetzt auf einmal scheint Wärme die Schmerzen zu verschlimmern), kann es sein, dass Sie ein Folgemittel brauchen, das den Rest der noch vorhandenen Beschwerden abdeckt. 

Viele Patienten sagen mir, dass die homöopathische Behandlung eine interessante und spannende Reise ist. Eine Reise zur Heilung, zur Linderung, zu Gesundheit und Wohlbefinden. Und oft auch zu sich selbst.



Eine homöopathische Behandlung kann in Akutfällen (z.B. Infekt) auch ohne komplette Erstanamnese erfolgen. Ich habe volles Verständnis dafür, dass Sie mit Triefnase und Brummschädel nicht 2 Stunden bei mir in der Praxis sitzen und Ihre Krankengeschichte erzählen wollen! In dem Fall erhalten Sie von mir ein passendes Akutmittel und wenn die aktuellen Beschwerden abgeklungen sind, freue ich mich, wenn Sie einen Termin zur ausführlichen Erstanamnese machen, sollten Sie noch chronische (also schon lange bestehende und/oder immer wiederkehrende) Beschwerden haben.



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